Geweihfarn, Ampeltopf-Ø 18 cm, Höhe ca. 35 cm
ZimmerpflanzeBildergalerie
Beschreibung
PflanzenbeschreibungDer Geweihfarn (Platycerium bifurcatum) besticht mit apartem Wuchs und tropischem Flair. Charakteristisch sind die im Alter geweihartig verzweigten Blätter, die graugrün schimmern und mit feinem Filz überzogen sind. Zusätzlich bildet der Geweihfarn meist herzförmige Nischenblätter, die am Pflanzengrund und häufig um die großen Wedel herum entstehen. Diese sind im frischen Austrieb hellgrün bis graugrün und werden mit der Zeit braun. Dies ist ein natürlicher Prozess. Diese Nischenblätter benötigt die Pflanze zur Aufnahme von Wasser und Nährstoffen und sollten deshalb nicht entfernt werden. Am Heimatstandort wächst der Geweihfarn als Aufsitzerpflanze, also in den Astgabeln der Bäume. Die besondere Grünpflanze wächst bogig überhängend, was die Kultur in einer Blumenampel optimal macht. Bei guter Pflege kann der Geweihfarn bis zu 1 Meter hoch und ausladend werden. BlütenbeschreibungDer Geweihfarn bildet, wie viele Farne, keine Blüten aus, sondern vermehrt sich über Sporen, welche sich an den Blattunterseiten der geweihartig geformten Blattwedeln befinden. Die Nischenblätter sind steril und bilden keine Sporen aus. PflegehinweiseDer Geweihfarn ähnelt in seinen Standortansprüchen denen von Orchideen und kann problemlos in Orchideenerde kultiviert werden. Der Farn bevorzugt einen hellen, halbschattigen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung und gleichbleibende Temperaturen zwischen 16 und 20 °C. Der Wurzelballen des Geweihfarns sollte nie vollständig austrocknen, sondern immer leicht feucht sein. Gießen Sie durchdringend und lassen Sie die Erdoberfläche vor jeder Wassergabe leicht antrocknen. Die Blätter profitieren außerdem von regelmäßigen Sprühbädern mit kalkarmem Wasser, da die Pflanze vom Naturstandort eine hohe Luftfeuchtigkeit gewohnt ist. Von April bis August dürfen Sie den Geweihfarn alle 4 Wochen mit einem flüssigen Grünpflanzendünger mit Nährstoffen versorgen. Der feine Filz auf den Blättern dient als Schutz vor Austrocknung und darf deshalb nicht entfernt werden. Über ein gelegentliches Duschbad, um den Staub zu entfernen, freut sich der Geweihfarn sehr. BesonderheitenNeben der Kultur im Pflanztopf eignet sich der Geweihfarn auch für Epiphytenstämme, an denen er als Aufsitzerpflanze gezogen wird. Dies kommt dem natürlichen Wuchsverhalten der Pflanze am nächsten. HerkunftDie Pflanzen werden in unserer Partnergärtnerei von qualifizierten Gärtnern kultiviert und mit viel Fürsorge für Sie herangezogen und gepflegt, bis die Reise der Pflanze beginnen kann.
Zusätzliche Pflanzeninformationen
Wissenschaftliche Einordnung
Die wissenschaftliche Einordnung hilft dabei, die Pflanze systematisch zu kategorisieren und ihre Verwandtschaft zu anderen Pflanzen zu verstehen. Mehr Informationen zur Pflanzentaxonomie findst du hier.
Vollständiger Name
Platycerium bifurcatum
Wuchsform
Epiphyt
Aufsitzerpflanze, die auf anderen Pflanzen wächst (nicht parasitisch)
Natürliches Vorkommen
Jawa bis Neukaledonien
Dies ist das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Pflanze in der Natur.
Erstbeschreibung
Veröffentlichungsdatum: 1906
Autor(en): (Cav.) C.Chr.
Ort der Veröffentlichung: Index Filic.
Dies ist die erste wissenschaftliche Veröffentlichung, in der diese Pflanze beschrieben wurde.
Hinweis: Die botanischen Informationen stammen aus wissenschaftlichen Datenbanken und können bei kultivierten Pflanzen von den tatsächlichen Eigenschaften abweichen.
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Beobachtungen von Platycerium bifurcatum auf iNaturalist:
Die Karte und Fotos zeigen weltweite Beobachtungen dieser Art. Daten bereitgestellt von iNaturalist.